Car-Hifi Einbau 1
 

 

 

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Ich habe beschlossen auch meinem alten Einbau eine Seite zu widmen, da er mir immerhin zwei Jahre lang gute Dienste geleistet hat. Ich hatte vor diesem Einbau keinerlei Erfahrung mit Car-Hifi und kenne auch niemanden der sich damit beschäftigt. Der Einbau wurde von mir alleine ohne jegliche Kenntnissse oder Tips durchgeführt. Das endgültige Resultat hat mir aber dann doch genügt, um im Auto entspannt Musik zu hören (und auch mal richtig laut aufzudrehen). Angefangen hat alles mit einer Hifonics Zeus ZX6000 Endstufe und zwei Hifonics Atlas (Highend) 2-Wege Kompos. 

Im Internet habe ich ein paar schöne Doorboards mit Doppelwoofer gesehen und im gleichen Moment beschlossen, dass ich sowas auch haben will. Also habe ich nicht lange gezögert und meine Original-Türverkleidungen zerschnitten.

Die Form wurde aus MDF und Kunststoffringen gefertigt und mit Spannleintuch überspannt.

Danach folgten viele viele Schichten Polyesterharz. Am Rand wurden noch Unebenheiten weggespachtelt und außerdem wurde der gesamte Körper wieder und wieder geschliffen.

Vorerst habe ich die Türverkleidung nur lackiert, da ich mir noch ein paar Tips zum beledern der Türen holen wollte. Außerdem hatte ich noch nicht das richtige Kunstleder gefunden. Die erste Version der Doorboards hatte noch die Ausnehmung für die Hifonics Frequenzweichen, wie auf den Fotos zu sehen ist. Die Türen wurden komplett mit Brax Exxvibration gedämmt. Was ich damals noch nicht wußte ist dass ich mit 2 Dosen Exxvibration nicht die gewünschte Dämmung erziehlen konnte.Wie man auf dem linken Foto sieht ist der erste Lederversuch leider ziemlich dürftig ausgefallen.

Nachdem ich das ganze Leder wieder abgezohen hatte, wurde die Tür nocheinmal geschliffen und die Löcher der Frequenzweichen zugespachtelt. Außerdem wurde die Brax Dämmung ein bisschen niedergeschliffen und zusätzlich mit Bitumenmatten verstärkt. Der zweite Lederversuch ist besser geworden. Es sah zwar nicht annähern so gut aus wie von einem Sattler geledert, doch zu dieser Zeit hatte ich leider kein Geld mehr übrig. Die Türverkleidungen wurden von innen mit Polyesterharz ausgegossen und zusätzlich mit Akustiknoppenschaum und Dämmwolle gedämmt.

Nebenher wurde die Stromverkabelung gemacht. Dafür habe ich gleich den größten Querschnitt (50mm²) ausgewählt, um bei späteren Umbauten noch genug Luft nach oben zu haben. Das Verlegen stellte sich aber dann doch als schwerer als gedacht heraus. Schlussendlich musste ich den kompletten Radkasten abmontieren. Schlussendlich hat aber dann alles reibungslos geklappt und es sind keine Schrauben übrig geblieben.

Für die Kabel habe ich ausschließlich Sinuslive Komponenten verwendet, da die Kabel ziemlich hochwertig und nicht zu teuer sind. Auch die Starterbatterie wurde durch eine stärkere Batterie ersetzt.

Als nächstes war der Woofer an der Reihe: Ich habe lange überlegt, ob ich eher in Richtung Pegel oder Richtung Klangqualität gehen wollte. Schlussendlich habe ich mich für ein Mittelmaß zum erschwinglichen Preis entschieden, den GZU12. Um richtig Pegel zu erzeugen kam sowieso nur ein Bandpass in Frage und da auf der Ground Zero Homepage auch noch ein Bandpass empfohlen wurde, ar die Frage klar: Die Daten für das Volumen und die Ports entnahm ich auch von der Ground Zero Homepage.

Da ich schon eine Weile nur mit dem bloßen Frontsystem herumgefahren bin und damit relativ zufrieden war, beschloss ich auch den Verstärker für den Sub von Hifonics zu kaufen. Leistungsmäßig passte der Zeus 1500W Monoblock am besten. Für die 1500W RMS Power bestellte ich dann außerdem noch 2x 1F Puffer, um die Bordspannung nicht unnötig einbrechen zu lassen. Um den Kofferraum optisch etwas aufzuwerten bekam der Bandpass eine blaue CCFL Beleuchtung und ein Sichtfenster.

Leider haben mich die Hochtöner des Hifonics Kompos nicht überzeugt, weshalb ich diese durch Carpower "The Dome" Hochtöner ersetzt. Die Hochtöner habe ich an die bestehenden Gehäuse der Hifonics HT angepasst, da die Carpower HT schon ziemlich klobig aussehen.

Natürlich durfte dann ein Belastungstest bei voller Lautstärke nicht fehlen. Das Ergebnis war wie erwartet: relativ Stabil. Bei Bassschlägen brach die Spannung um max. 580mV ein, bei normalen Passagen hatte ich ungefähr 250mV Abfall.

Abschließend hab ich noch die schönsten Fotos dieses Einbaus herausgesucht: